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DIE ENTWICKLUNG DES STREUSALZES

(Aus einem Statement des ADAC zu Streusalz)

Seit einigen Jahren wird dem Streusalz Bindemittel zugegeben, um es besser am Fahrbahnbelag haften beziehungsweise kleben zu lassen. So erreicht man eine schnellere und bessere Eisfreiheit der Fahrbahnoberflächen.

Ein weiterer Effekt des Bindemittels ist, dass es die Fahrbahnen reinigt. Auf der Fahrbahn abgelagerte Ölreste, Fette, Reifenabrieb und Sonstiges wie Laub und Staub werden von der Fahrbahn mit Streusalz leichter freigesetzt als nur mit Wasser. Diese freigesetzten Fahrbahnverunreinigungen vermischen sich mit dem salzhaltigen Spritzwasser und lagern sich zusammen mit dem Streusalz auf den Fahrzeugoberflächen ab. Dieser öl- oder fetthaltige Schmutz ist bei der Autowäsche schwerer zu entfernen als normaler Schmutz. Dies führt zu Korrosion!

Daher ist zu empfehlen, Fahrzeuge, die mit Streusalz in Berührung gekommen sind, gründlich zu waschen. Die Wäsche sollte eine Unterbodenwäsche und Felgenreinigung miteinschliessen. Vom ADAC (Deutschland) wird empfohlen, die Fahrzeuge nicht nur nach Winterende zu waschen, sondern auch mehrmals während des Winters, denn die hartnäckig anhaftende Kruste ist so stark, dass die Salzgemische nach zwei Wochen selbst mit Hochdruck nicht mehr von der Lackoberfläche zu bekommen sind und schlimmstenfalls abpoliert werden müssen.

Wenn Ihr Auto in einem gepflegten Zustand bleiben soll, lautet die Botschaft: wegen der äusserst fest anhaftenden Salzgemischsubstanz, das Fahrzeug unter winterlichen Bedingungen öfter zu waschen als man es sonst plant und durchführt. 

Wir empfehlen, im Winter im Zwei-Wochen-Rhythmus

durch die Waschanlage zu fahren.

Viel Spass beim Autowaschen wünscht Ihnen

Ihr EXTROL TEAM

 


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