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Niedrigwasser sorgt für Ebbe an den Zapfsäulen

Super-Sommer aber jetzt kein Sprit mehr

Einigen Tankstellen in NRW geht der Sprit aus - und der Grund ist unser Super-Sommer. Denn die großen Flüsse haben Niedrigwasser und daher kommen viele der großen Tankschiffe nicht mehr durch. Viele Autofahrer sind alarmiert, aus Sorge auf dem Trockenen zu sitzen.

Experten warnen vor Hamsterkäufen

Die ersten Tankstellen hatten bereits am vergangenen Dienstag erste Lieferschwierigkeiten. Autofahrer bildeten lange Schlangen an den Zapfsäulen. Hamsterkäufe lösen das Problem allerdings nicht, denn die schlagartig ansteigende Spritnachfrage stellt Tankstellen und Zulieferer vor unerwartete Planungsprobleme.

Entwarnung gibt es in den nächsten Tagen dennoch nicht: Der Pegel des Rheins soll wegen anhaltender Trockenheit weiter sinken. Der Verband der Mineralölwirtschaft gibt an, dass der Schiffsverkehr aber nicht gänzlich abbricht. Um nicht auf Grund zu laufen, können die Tanker allerdings nur knapp ein Drittel ihrer normalen Ladung befördern

Nur Regen würde helfen

"Es fahren insgesamt mehr Schiffe. Wir bemühen uns um Alternativen, aber die Kapazitäten bei Zügen sind auch nur begrenzt", sagt Sprecher Alexander von Gersdorff der Deutschen Presse-Agentur.

Heißt im Klartext: Die Lage ist angespannt. Nur, wenn es bald regnet, steigt der Wasserpegel genug an, um den Schiffsverkehr wieder normal laufen zu lassen.

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(Quelle: www.rtl.de)


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